KARL und ADAM wirbeln
mächtig Staub auf

OPELPOST - Frühlingsfest Kaiserslautern

Jan Wittramm (l.) drehte ein paar Runden mit Opel-Profi Marijan Griebel – und war begeistert.

„Mir ist nicht klar, wie Marijan sieht, wo er hinfährt.“

Jan Wittramm

Er ist gerade gut durchgeschüttelt worden, aber er lacht. Und wie. „Das war mal ’ne Erfahrung“, freut sich Jan Wittramm, als er aus dem Opel ADAM R2 steigt. Als Beifahrer von Rallye-Profi Marijan Griebel hat der Instandhalter aus dem Lautrer K18 gerade seine ersten drei Minuten Motorsporterfahrung gesammelt – und die haben auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. „Mir ist nur nicht ganz klar, wie der Marijan bei dem ganzen Staub, den er aufwirbelt, überhaupt sieht, wo er hinfährt“, wundert sich der 39-Jährige.

 

STAUB AUFWIRBELN GEHÖRT EINFACH DAZU
„Immer den Durchblick zu behalten, ist auf dieser Strecke in der Tat nicht so ganz einfach“, bestätigt der Profi. „Aber mittlerweile kenn ich den Parcours so gut, dass ich ihn im Grunde blind fahren kann.“ Und Staub aufwirbeln gehört bei so einer Rallye-Demo eben dazu. Das sehen auch seine Mitfahrer so. Marijans Beifahrerplatz ist übers komplette Frühlingsfest im Opel-Werk Kaiserslautern ausgebucht. Opel Motorsport hat die Strecke auf einer Schotterfläche am Parkplatz vor dem Werksgelände aufgebaut.

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Der Nachwuchs übt schon: In den „Formula Student“-Einsitzern fühlen sich die Kleinen ganz groß.

 


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Haben gut lachen: Marijan Griebel sowie Alma Bozikovic, die von Motorsport-Mitarbeiterin Mariecristina Lami für ihre ADAM-Fahrt ausgestattet wird.

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Gelb, prall, Opel: Beim Frühlingsfest geht es rund.

 

 

 

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Der kleine Fynn-Luca hinterlässt keine Spuren im Sand, sondern auf dem Blech.

 

KINDERFÜHRERSCHEIN UND „FORMULA STUDENT“-RENNER
Auch auf der anderen Seite des Zauns pulsiert das Leben. Rund 2.000 Mitarbeiter sind mit Familie, Bekannten oder Freunden gekommen, um die Opel-Pfalz einmal hautnah zu erleben. Bei Live-Musik, guter gastronomischer Versorgung und jeder Menge Spiel und Spaß. Vor allem für die Kleinen ist gesorgt: Sie können Bobby-Car fahren, Autos bemalen und in der „Kinderfahrschule“ sogar schon einen ersten Führerscheintest bestehen – früh übt sich eben, was mal ein großer Opel-Fahrer werden will. Die Technische Universität Kaiserslautern, die Hochschule Rhein-Main und die Technische Hochschule Mittelhessen präsentieren die Renner, mit denen sie in der „Formula Student“ gestartet sind – in den ultraflachen Einsitzern dürfen die Kleinen ebenfalls mal Platz nehmen.

 

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Hoch die Daumen: Erst Opel gucken, dann Probe fahren, dann kaufen.

 

„Ich hab schon fünf Insignia und Zafira an Mann und Frau gebracht.“

Ralph Hartmann

 

 

 

 

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Natürlich ist auch die gesamte aktuelle Opel-Produktpalette zu bestaunen – ebenso wie ein Opel Super 6 Gläser Cabrio, das Opel Classic zur Verfügung gestellt hat. Die Kollegen vom Mitarbeiterverkauf stehen zu jedem Modell ausführlich Rede und Antwort. Und tatsächlich: Die Leute kommen nicht nur Opel gucken, sie kaufen auch. „Ich hab schon fünf Insignia und Zafira an Mann und Frau gebracht“, berichtet Ralph Hartmann. „Alles externe Kundschaft, keine Mitarbeiter.“ Was ihn besonders freut: „Unsere Autos sind mittlerweile auch bei den Damen unheimlich angesagt.“ Und: „In den Opel, die ich verkauft habe, schnurren ausnahmslos Motoren aus Kaiserslautern. Darauf habe ich besonders geachtet.“

 

MIT DEM TM 24 IN LUFTIGE HÖHEN
Ein besonderes Highlight: Das Hubrettungsfahrzeug „TM 24“, das der Werkschutz zur Verfügung gestellt hat. Es ermöglicht den Besuchern den Blick übers Werk aus 22 Metern – übers große Ganze sozusagen. „Wir hatten die Fahrt nach oben schon beim vorangegangen Mitarbeiterfest angeboten“, erzählt Schichtleiter Jürgen Busch, „aber diesmal stehen wir näher am Festgeschehen.“ Entsprechend groß ist der Andrang.

Neben Marijan Griebels Opel ADAM R2 wirbelt noch ein anderer mächtig Staub auf – wenn auch im übertragenen Sinne. Im Test-Fuhrpark stehen neben der kompletten aktuellen Produktpalette auch neun funkelnagelneue KARL bereit. Im Gegensatz zu allen anderen Opel dürfen sie von den Besuchern zwar nur „betreut“ gefahren werden, doch das Interesse am neuen Kleinen ist dennoch enorm – „und zwar quer durch alle Altersgruppen“, wie Svenja Lamb, die Organisatorin am Teststand, erzählt.

 

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Da wird was draus, wetten? Gäste beim Erstkontakt mit ADAM.

 

DIE BELIEBTESTEN TESTFAHRZEUGE: ADAM S UND CASCADA
Ansonsten sei der ADAM S der Renner, ebenso der Cascada: „Wenn die Sonne etwas mehr scheinen würde, wäre unser Cabrio natürlich unangefochten vorne.“ Doch obwohl es kein strahlender Frühlingstag ist: „Das Wetter hält und wir haben alle Hände voll zu tun, was wollen wir also mehr.“

In seiner kurzen Mittagspause nutzt auch Marijan Griebel die Gelegenheit, das kulinarische Angebot zu testen, und sich das Werk einmal von innen zu betrachten. „Ich war erst einmal hier, im Rahmen der Trifels-Rallye“, erklärt der Opel-Profi. Er hätte nichts dagegen, öfter vorbeizuschauen, schließlich ist er selbst Pfälzer: Es stammt aus Hahnweiler bei Birkenfeld. Allerdings ist sein Terminplan ziemlich dicht. In Irland ist Marijan Griebel bei der Rallye-Junioren-Europameisterschaft gerade haarscharf am Sieg vorbeigeschrammt. Als Nächstes steht die SATA Rallye auf den Azoren an. Im August können ihn seine pfälzischen Freunde bei der Deutschland-Rallye in Trier starten sehen.

Text: Eric Scherer, Fotos: Katrin Denkewitz