Kompakter Kompagnon

Extremsportler: Stéphane Brogniart, seines Zeichens Ultra-Trailer, Lektor und Mentaltrainer, arbeitet bisweilen auch beim Langlauf an seiner Ausdauer.

ETARCOS ist das Palindrom (ein Wort, das sowohl vorwärts als auch rückwärts gelesen einen Sinn ergibt) von SOCRATE – einem Wort, das an die inspirierende Figur Socrates aus dem Buch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ von Dan Millman angelehnt ist. Das ETARCOS-Vorhaben des Franzosen Stéphane Brogniart spielt somit auf zwei Aspekte an: Einerseits auf den fiktiven Bestseller-Helden und dessen furchtlose Abenteuer, andererseits auf den gleichnamigen, griechischen, weltoffenen Philosophen und dessen Ansichten über die Menschheit.

 

Sechs Monate, 6.500 Seemeilen, ein Ruderboot:
Der Weltrekordversuch startet im Januar 2021.

 

Denn ETARCOS ist auch der Name des Ruderboots, mit dem der Extremsportler Brogniart – den Opel schon bei einem Rekordlauf in den südfranzösischen Nationalpark begleitete – einen weiteren Weltrekordversuch plant. Es warten allerdings noch Dutzende weitere Vorbereitungen, ehe Brogniart sein ultimatives Ziel angeht: den Südpazifik ganz alleine in einem Ruderboot überqueren. Ab Januar 2021 möchte er sechs Monate lang mit dem Boot unterwegs sein und rund 6.500 Seemeilen (12.000 Kilometer) vom peruanischen Festland bis nach Neukaledonien zurücklegen.

 


↑ Video: Combo Life x Stéphane Brogniart | ETARCOS 2021


 

Gespann: Der Opel Combo Life wird die ETARCOS in den kommenden Monaten zuverlässig von A nach B schleppen – und in zahlreiche Werkstätten, wo das Boot für den Weltrekordversuch fit gemacht wird.

Talisman: Stéphane Brogniart hat das Opel-Markenzeichen als Glücksbringer auch beim Rudern stets bei sich.

Die Aufgabe, der sich der Ultra-Trailer, Lektor und Mentaltrainer stellt, ist eine besondere: Während der Atlantik bereits mehrere Male innerhalb von fünfzig Tagen überquert wurde, hat es bislang noch niemand gewagt, den Südpazifik zu per Boot zu queren. Der Combo Life, der Brogniart täglich begleitet, muss dabei genauso vielseitig sein wie der Franzose selbst. Der kompakte Opel-Van transportiert sperrige Ausrüstungsgegenstände wie Langlaufski und Fahrräder, die der Extremsportler jeweils zur Vorbereitung nutzt, oder Equipment für ein 350 Kilogramm schweres Luftboot. Brogniart wird mit dem geräumigen Opel-Allrounder in den kommenden Monaten mehr als 5.000 Kilometer zurücklegen, bei Erkundungstouren und auf dem Weg zu Präsentationen, Trainingseinheiten oder Beratungsterminen mit Experten aus verschiedenen Bereichen (etwa zu den Themen Energie, Überlebenstraining, Kommunikation und Navigation).

 

Präsentation, Training, Besuch bei Experten:
Der Combo Life ist als Begleiter am Start
.

 

Der Combo Life schleppt die ETARCOS aber nicht nur von A nach B, sondern auch in diverse Werkstätten, wo der Kahn auf seine große Reise vorbereitet wird. Damit es diese enorme Herausforderung meistern kann, erhält das Boot neue Features, etwa Solarpaneele – um die Bordtechnik permanent mit Strom zu versorgen – sowie einen speziellen Anstrich und ein umfangreiches Navigationsequipment.

 

Fokussiert: Brogniart in der ETARCOS, seinem Ruderboot, dessen Name an den griechischen Philosophen und Bestseller-Helden Sokrates angelehnt ist.

Ende April fährt Brogniart mit seinem Gespann zum Genfer See, wo die ETARCOS das erste Mal in ihrem Element sein wird. Innerhalb von drei Tagen werden sie gemeinsam 200 Kilometer entlang des Seeufers zurücklegen und Brogniart die letzten Anpassungen vornehmen, damit es für die nächste Herausforderung gewappnet ist.

Der nächste Schritt folgt im September 2019: Dann wird Stéphane Brogniart mit dem Combo Life in die Bretagne aufbrechen und die ETARCOS im Hafen von Brest zu Wasser lassen.

 

„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“

Sokrates

––––––

Der Plan: Nach acht Tagen und etwa 500 Seemeilen (etwa 925 Kilometern) am Schlepptau übernimmt Brogniart unter Navigation von Stéphane Barbet das Ruder und verbringt rund 15 Tage auf hoher See, um sich an diese Umgebung zu gewöhnen und seinem großen Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen. Durchaus logisch, denn schon (der Philosoph) Sokrates sagte: „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“


April 2019

Fotos: Etienne Rovillé