Bella macchina!

Das Terrain zur Erkundung: eine der romantischsten Weinstraßen
Italiens.

Zugegeben, wer auf dem Flughafen Venedig-Tessera landet, mag nicht unbedingt ans Arbeiten denken. Die Assoziation ist viel mehr: Sonne und Strand, Vino und Bella Italia, Canale Grande und Gondolieri. Schon das Rollfeld gibt den Blick auf die berühmte Lagune von Venedig und die immer-blaue Adria frei.

Die 450 Journalisten aus 25 Ländern, die Opel im Mai nach Venetien eingeladen hat, aber haben anderes im Sinn. Eine Dienstreise hat sie auf den Flughafen geführt, der nach Marco Polo benannt ist, dem berühmtesten aller Venezianer, der Europa einst neue Handelswege nach China erschlossen hat. Auch die Medienvertreter sind hier, um Pionierarbeit zu leisten. Sie wollen das neue Crossover-Modell von Opel erkunden. Genauer gesagt: Den Crossland X, mit dem Opel im boomenden SUV-B-Segment punkten will. Ein Opel mit bestem Packaging und großer Persönlichkeit. Ein kompakt-agiler Crossover. Dazu ausgestattet mit hochmodernen Assistenzsystemen inklusive bester digitaler Vernetzung. Große Verheißungen also. Das Terrain zur Erkundung liefert eine der romantischsten Weinstraßen Italiens, die „Strada del Prosecco“.

 



flughafen

Die Flotte wartet am Flughafen Venedig.

Also los: Zunächst geht‘s 25 Kilometer vom Airport ins Weingut „47 Anno Domini“. Venedig, Canale Grande und Gondoliere lässt der Konvoi links liegen. Denn: Mit dem Auto durch Venedig? Keine gute Idee. (Die engste Gasse der Lagunenstadt ist 53 Zentimeter breit). Mit dem Auto durch Venedigs Prosecco-Region? Schon viel besser. In der Heimstatt der besten regionalen Winzer gibt es zunächst Informationen von den Opel-Spezialisten. Jürgen Keller, Exekutiv Direktor Marketing & Aftersales, hat in seiner Funktion als Opel-Deutschlandchef am 17. Mai ein Update zum deutschen Markt und zu den Verkaufszahlen gegeben.

 

Mit dem Auto durch
Venedig? Keine gute Idee.

 

Chefdesignerin Color&Trim Belinda Günther erklärt, wie die Opel-Designphilosophie beim Crossland X mit raffiniertem und zugleich robustem Styling weitergeführt wurde. Albrecht Schäfer, Leiter Produkt Marketing, beleuchtet die Positionierung des Autos, während Chefentwickler Olaf Kaden sowie Stéphane Richter vom Vehicle Performance Management unter anderem das Motorenportfolio vorstellen. Die modernen Vollaluminium-Dreizylinder-Benziner und -Vierzylinder-Diesel mit bester Kraftstoffeffizienz zu testen, dazu haben die Medienvertreter dann auch ausgiebig Gelegenheit. Aufregende 90 Kilometer lang.


Mit kompakten Außenmaßen sowie reichlich Platz im Inneren ist der Crossland X prädestiniert für die Stadt. Er ist aber auch geräumig und komfortabel genug für die Urlaubsfahrt – zum Beispiel nach Venetien.


Jeder Kilometer, der in den Mittagsstunden durch die Weinberge des Prosecco-Paradieses Venetiens führt, ist offenbar aufschlussreich. „Man spürt auf den ersten Metern, dass man in einem Opel sitzt“, notiert der Kollege von der „Autozeitung“. „Das Fahrwerk ist bei allem Komfort vergleichsweise stramm und die Lenkung ist direkter, als man es bei einem etwas hochbeinigen Kraxler für Kind und Kegel erwarten würde.“

 

 Und warum schmeckt italienischer
Kaffee eigentlich immer so gut?

 

Auch der Autotester der „Bild“ entdeckt während der Fahrt durchaus eine neue Note: „Insgesamt passt das komfortable Wesen zum entspannten Charakter des Neuen. Da steckt ja Frankreich drin, merci!“

Beim Kaffee-Stopp am romantischen Relais-Hotel „Duca di Dolle“ gibt es Gelegenheit, auch mal einen anderen Aspekt zum Thema Lebensart zu recherchieren: „Warum schmeckt Kaffee in Italien eigentlich immer so gut?“ Die Antwort in Kurzform: „Miscela, Macinatura, Macchina, Mano und Manutenzione.“ Die Kaffeemischung muss stimmen, dann der Mahlgrad, die Maschine muss erstklassig sein, die Hand des Barmanns versiert, und eine gute Siebträgermaschine muss ordentlich behandelt werden – ist notiert.

Beste Aussichten: Die horizontale Linienführung an der Front streckt den Crossland X in die Breite.








Nach 90 Kilometern – inklusive Loop sind es exakt 100 – bestätigen sich die Eindrücke. Vor allem die Motoren überzeugen: Zur Auswahl stehen der 1.6 Liter Diesel mit 88kW/120 PS sowie der 1.2 Liter mit manueller Schaltung (96 kW/130 PS) und Automatikgetriebe (81kW/110 PS). „Das Auto fühlt sich auf einer kurvigen Landstraße viel sportlicher an, als es bei den eher moderaten Motoren nötig wäre“, schreibt ein Journalist.

 

Nach Jesolo kamen deutsche
Urlauber einst in Rekord und Kadett
.
Und künftig in einem Crossland X.


Die Tagestour endet am Strand, im Almar Jesolo Resort, einem Hotel in aufregendem, modernen Design – was könnte besser zum Crossland X passen? Hier präsentiert sich die Adria so, wie der Urlauber aus Deutschland sie schon immer sehen wollte: als sandiges Paradies. In den 50er- und 60er-Jahren kamen die Gäste in ihrem Opel Kadett oder Opel Rekord nach Jesolo. Und künftig in einem Crossland X? „Der Crossland X ist ein sehr europäisches Auto, mit tollem Platzangebot und einer guten Ausstattung. Die Motoren, die man bislang testen konnte, sind kleine Kraftpakete und nicht solche Luftpumpen wie manch andere auf einen Liter Hubraum abgemagerte Mini-Motörchen“, heißt es in dem Bericht, den der Kollege von „Focus“ nach Deutschland mailt.

„Ein sympathischer, bequemer und bezahlbarer Hochsitz ohne pseudo-sportliche Allüren“, resümiert der Bild-Tester. Der „Spiegel“ stellt eine der Kernfragen – um sie direkt selbst zu beantworten: „Wie werden die Autos von Opel nach Übernahme durch PSA-Konzern aussehen? Das Modell Crossland X gibt auf diese Frage eine erste Antwort: Der Mix aus kleinem SUV und Van passt.“

A306462

Bei einer Fahrzeuglänge von 4,21 Meter ist der Crossland X 16 Zentimeter kürzer als ein Astra und zugleich zehn Zentimeter höher.


Karte

Insgesamt stehen 200 Testkilometer in Venetien auf dem Programm der Journalisten.


 

Fotos: Harald Dawo