Blitz-Ideen im Blitztempo


Fakten zu den Brand-Trainings  


2014/2015:
  • 78 Trainings, 1.520 TeilnehmerInnen
  • 690 Gewinnspiel-TeilnehmerInnen; die Gewinner der Fahrt zum Formel I-Rennen „Grand Prix von Österreich“ 2015 in Spielberg waren Anton Puster, Johann Schnitt, Michael Pöchgraber
  • Ideen aus diesen Trainings, die umgesetzt wurden:
    Händlerbesuche, Firmenautos als Werbeträger, Testfahrten ….
2016/2017:
  • Geplante Workshops: 66

Seit Mitte November vergangenen Jahres geht das Markenbewusstsein der Opel Wien-MitarbeiterInnen  in eine neue Etappe. Wandelte sich das Image der Marke Opel vor drei Jahren zu „deutsch – nahbar – aufregend“  (dazu gab es „Marken-Workshops“ für die MitarbeiterInnen), so ist jetzt eine Vertiefung und Erweiterung des Markenbewusstseins in Richtung Arbeitsumfeld gefragt.

 

MitarbeiterInnen als Markenbotschafter

 

Personaldirektorin Barbara Schlosser sagt dazu: „Die aktuellen Trainings zielen darauf ab die MitarbeiterInnen noch mehr als bisher zu Markenbotschaftern zu machen und die Arbeitsplatzzufriedenheit zu steigern.“ Vor allem sollen dabei Schwachpunkte, wie sie sich in der letzten Mitarbeiterumfrage des Jahres 2016 zeigten, berücksichtigt werden: Offenheit und Ehrlichkeit, Wertschätzung, Kommunikation und Maßnahmen für Gesundheit und Wohlbefinden.


Zusammengefasst ergibt das als Hauptthema der Marken-Trainings: „Wie können wir Opel Wien als Arbeitsplatz verbessern?“ Die Trainings stehen also ganz im Zeichen von „Workplace of Choice“.

 

Nur eine Stunde

Jedes Training dauert nur eine Stunde: Nach einführenden Erklärungen teilen sich die jeweils rund sechs bis acht TeilnehmerInnen in drei Gruppen auf und diskutieren je Gruppe ein Thema: Kommunikation oder Anerkennung und Wertschätzung oder Gesundheit und Wohlbefinden.

Von Mitte November 2016 bis Ende April 2017 haben rund 790 MitarbeiterInnen an den Marken-Trainings teilgenommen. Bis Ende Juli soll die Serie abgeschlossen sein; bis dahin sollen alle MitarbeiterInnen des Werks Aspern teilgenommen haben.

Karl Döltl präsentiert die Ideen seiner Gruppe zum Thema „Anerkennung“

Karl Döltl präsentiert die Ideen seiner Gruppe zum Thema „Anerkennung“.

 


„Wie können wir Opel Wien als Arbeitsplatz verbessern?“


Diskussion zum Thema „Kommunikation“

Diskussion zum Thema „Kommunikation“.


„Gesundheit und Wohlbefinden“ war ein weiterer Diskussionspunkt (v.l.n.r.: Benjamin Hermé, Christian Rajic Cakalin, Karl Döltl)

„Gesundheit und Wohlbefinden“ war ein weiterer Diskussionspunkt (v.l.n.r.: Benjamin Hermé, Christian Rajic Cakalin, Karl Döltl).


„Am Ende ist entscheidend, wie wir mit dem Feedback umgehen.“

 

Mach‘ mit!

Ende April 2017 lag bereits eine beeindruckende Ausbeute an guten Ideen vor: zu Arbeitsbedingungen selbst (wie Klima, Licht, Ergonomie) oder zur Werksküche oder zu den über die Bildschirme in den Teamräumen übermittelten Informationen. Auch der Wunsch nach mehr Lob durch die Vorgesetzten wurde laut. Motto: Danke sagen wäre eine feine Sache!

Die in den Trainings gewonnenen Erkenntnisse werden laufend in den Werksmeetings und bei KMT/Koordinatoren-Meister-Teamsprecher-Meetings präsentiert und anschließend die Umsetzbarkeit diskutiert.

Als Extra-Anreiz zum Mitmachen gibt es ein Gewinnspiel: Unter allen TeilnehmerInnen werden – als Teampreise – zehn Gutscheine für GoKart-Fahren verlost. Jeder Gutschein ermöglicht es dem/der GewinnerIn gemeinsam mit neun KollegInnen bei GoKart Daytona Raceways GoKart zu fahren (im Wert von 600 Euro).


Wie vor zwei Jahren  fungieren wieder Manager als Trainer; auch Alfred Hajek/Manager Manufacturing Engineering, Global Facility und Launch. Er sagt: „In meinen Trainings war die Stimmung immer gut.“ Bis Ende März 2017 hat er sechsmal als Trainer moderiert.  Hajek spricht auch von den Herausforderungen bei den Trainings: „Es ist gar nicht so einfach, die Wünsche und Bedenken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Papier zu bringen.“ Und: „Am Ende ist sicherlich entscheidend, wie wir mit dem Feedback umgehen und wie wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern widerspiegeln, warum etwas gemacht oder auch nicht gemacht wird.“

 

 Stand Mai 2017

Text: Kristin Engelhardt, Fotos: Helga Mayer