Den Regen in den Schatten gestellt

Die 26. JP Morgan Corporate Challenge durch die Frankfurter Innenstadt wird wohl als eine der denkwürdigsten in die Geschichte des größten Firmenlaufs der Welt eingehen. Bis in den späten Nachmittag überfluteten starke Regenfälle die Mainmetropole, der Rhein-Main-Flughafen war zeitweise lahmgelegt, viele Teilnehmer steckten vorübergehend in den S-Bahnen fest, die sie zum Startpunkt bringen sollten.

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64.000 Läufer aus
2.388 Unternehmen

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Am Ende aber hatte Petrus ein Einsehen: Pünktlich um 19 Uhr schickte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann mehr als 64.000 Läufer aus 2.388 Unternehmen auf die Piste – darunter auch einen starken Tross in schwarzen Opel-Shirts mit dem Motto „Mit PACE! ans Ziel“.

Ein JP-Morgan-„Dinosaurier“: Bertram Sabais hat noch keinen Lauf verpasst.


Auch diese Kollegen
waren am Start:


Wenn der Vater mit dem Sohne: Ronald und Christian Heisack posieren fürs Familienalbum.

Einige davon waren zwar noch nass, doch das beflügelte ihre Träger eher, ebenso die frische Luft nach dem großen Regen. Auf Bestzeiten waren die Opel-Mitarbeiter ohnehin nicht aus. Ihnen ging es, wie immer, um das Gemeinschaftserlebnis, das der JP Morgan-Lauf bietet. Geplaudert wurde in den Teams schon während des entspannten 5,6 Kilometer-Trabs durch Frankfurter City, mehr aber noch anschließend im Opel-Zelt in der Taunusanlage, wo noch bis in den späten Abend hinein geklönt wurde.

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5, 6 Kilometer
durch die City

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Dabei zeigte sich wieder: Laufen verbindet nicht nur alle Führungsebenen, sondern auch alle Altersgruppen. Opel-Auszubildende hatten sich der Challenge ebenso gestellt wie einige JP-Morgan-„Dinosaurier“, die noch nie einen Firmenlauf versäumt haben.

Davon abgesehen, dienten Sport und Spaß einem guten Zweck. Wie jedes Jahr, fließt auch 2018 ein Teil der Startgelder in Sportprojekte für junge Menschen mit Behinderung. Diesmal summierten sich die Spenden auf 255.550 Euro.


Treffpunkt Taunusanlage: Das Opel-Team sprudelt vor Unternehmungslust.


Stand Juni 2018

Text: Eric Scherer, Fotos: Martina Sabais