„Immer auf Bayern setzen“

Wo kann ein ehemaliger Kreisklassenkicker zehn Jahre nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn noch einmal zu Meisterehren kommen? Beim Opel Post-Fußballtipp natürlich! Als „ThomasW“ entschied Thomas Wolf, Mitarbeiter im Finanzbereich der Zollabteilung bei Opel in Rüsselsheim, unser großes Tippspiel nach 34 Spieltagen mit 460 Punkten für sich. Das Erfolgsgeheimnis des 38-Jährigen? BVB-Fans gefällt die Antwort sicher nicht …

Glückwunsch, „ThomasW“! Wie lange tippen Sie denn schon bei uns mit?
Ich hatte bis jetzt nur bei Eurem Fußball WM-Tipp mitgemacht. Ich bin selbst total überrascht, dass ich bei meiner Bundesligapremiere gleich ganz vorne gelandet bin.

Auf welche Tipptechnik haben Sie gesetzt?
Ich habe immer ein paar Spieltage im Voraus getippt, bin die Ergebnisse dann aber vor jedem Spieltag noch einmal durchgegangen, um sie gegebenenfalls noch ein wenig anzupassen.

Wie intensiv befassen Sie sich mit Fußball?
Ich besuche regelmäßig die Heimspiele von Mainz 05 in der OPEL ARENA. Pay-TV zuhause brauche ich nicht, weil ich ein Fernsehkonsument der alten Schule bin: samstags Sportschau und später am Abend „das aktuelle Sport-Studio“.

Auch wenn Sie es uns wahrscheinlich nicht konkret verraten werden: Haben Sie ein Erfolgsgeheimnis fürs richtige Tippen?
(lacht) Selbst wenn ich wollte, könnte ich Ihnen keines verraten. Es gibt nämlich keins. Außer vielleicht: Immer auf einen Sieg der Bayern setzen. Kommt fast immer hin.

Haben Sie auch selbst mal gegen den Ball getreten?
Bis 2009 habe ich bei der SpVgg Selzen in der Kreisklasse gekickt. Als defensiver Mittelfeldspieler. Ein Vorbild hatte ich nicht, ich glaube, ich hätte auch keinem gerecht werden können. Seitdem schaue ich nur noch zu.

Sie haben nun zwei VIP-Tickets für eines der nächsten Heimspiele des FSV Mainz 05 in der OPEL ARENA gewonnen. Wer wird Sie begleiten?
Super! Dann kommen jetzt entweder meine Frau oder meine Tochter zu ihrem ersten Stadionbesuch. Und wer weiß, vielleicht werden auch sie anschließend Fans.

 


 


Juni 2019

Text: Eric Scherer, Foto: Martina Sabais