Vier Tage Teide und zurück

 

Beim gemeinsamem Mittagessen in der Kantine wird bekanntlich viel geredet – und auch so mancher Geistesblitz geboren. Umgesetzt werden solche Lunch-Ideen meistens allerdings genauso wenig wie die berühmten Schnapsideen. Vier Mitarbeiter aus der Motorkonstruktion haben sich allerdings entschlossen, ihrem Tischgespräch in der Kantine im N23 Taten folgen zu lassen – und sind kurzerhand auf den höchsten Berg Spaniens gestiegen. Und haben so ganz nebenbei noch ein paar Überstunden abgebaut.

Wie das hinhauen kann, so ratzfatz? Ganz einfach: Nach eventuellen Ausreden gar nicht erst suchen. „Wir haben uns auf einen Donnerstag und einen Freitag geeinigt, die wir uns frei nehmen wollten, und das anschließende Wochenende drangehängt“, erzählt Björn Nordmann, der mit 47 Jahren der Senior der Wandergruppe war.
Mittwochs nach Feierabend ging’s los, vier Stunden Flug von Frankfurt nach Teneriffa, und donnerstags standen die vier Opelaner um sieben Uhr in der Früh am Startpunkt, in etwa 2.000 Metern Höhe am Fuße des Teide.

 

 

 

 

 

 

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 „Teilweise liefen wir sogar über den Wolken.“

Björn Nordmann

Anschließend ging’s 1.700 Meter in die Höhe. Rund fünfeinhalb Stunden dauerte der Gipfelsturm. Probleme mit der Fitness? Nein, Valentín Gómez Bermejo, der als gebürtiger Spanier Heimvorteil genoss, Björn Nordmann, Jan Kraft und Bastian Scherer genügte ihre gesunde Wandererkonstitution. „Der Weg ist gut ausgeschildert, so dass man ohne Guide laufen kann.“

Ansonsten brauchte es lediglich guten Willen und Begeisterung – und die stellte sich schnell ein. Die vulkanische Landschaft rund um den Teide bietet eine phantastische Sicht. „Teilweise liefen wir sogar über den Wolken“, schwärmt Björn Nordmann auch Tage später noch.

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Fünfeinhalb Stunden dauerte der Aufstieg. Der Teide ist mit 7.500 Metern Höhe über dem Meeresboden der dritthöchste Inselvulkan der Erde.

 


DER 360-GRAD-PANORAMABLICK

Der Pico del Teide auf Teneriffa ist mit 3.718 Metern der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet. Die Fotoabfolge (von links oben nach rechts unten) zeigt den Panoramablick, der sich den vier Kollegen auf dem Gipfel bot.


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UND AUF DEM GIPFEL WEHTE DIE OPEL-FAHNE
Der 360-Grad-Panoramablick vom Gipfel aus wird allen unvergesslich bleiben. Für Björn Nordmann war das auch der Moment, das Requisit auszupacken, das er zuvor extra besorgt hatte – eine Opel Motorsport-Fahne. „Die musste es schon sein, schließlich arbeiten wir in der Motorkonstruktion.“ Nach einem Tag Regeneration am Strand durchquerten die Ingenieure noch die Masca-Schlucht.

Anschließend wurde wieder die Heimreise angetreten. Denn Montag früh saßen alle vier Kollegen wieder im Büro. In den Mittagspausen werden derzeit schon die nächsten Pläne geschmiedet. „Es wird nicht die letzte Aktion dieser Art gewesen sein“, ist sich Björn Nordmann sicher.

 


DIE MASCA-SCHLUCHT 

liegt im Westen der Kanaren-Insel Teneriffa. Die Kollegen machten einen Abstecher in die Masca-Schlucht, die als eine der schönsten  Europas gilt, bevor wieder die Heimreise angetreten wurde.


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Text: Eric Scherer, Fotos: privat

 

Stand Juli 2015