Die etwas andere Rennserie

Geburtstag, Hochzeitstag oder die Formula Student Germany? Udo Zuck fragt man besser nicht, welchen dieser Termine er verpassen möchte. Das könnte schwere Gewissensbisse verursachen. Der leitende Planungsingenieur für Global Small Cars betreut mit viel Herzblut die von Opel gesponserten Teams der Formula Student. Opel ist außerdem Zentralsponsor der Hochschul-Rennserie. Der alljährliche Grand Prix auf deutschem Boden ist für den Ingenieur ein Pflichttermin, da am Hockenheimring fast alle Schützlinge am Start sind. Vom 8. bis 13. August ist es wieder soweit.

Auch die Talentakquisiteure der Personalbereiche und Repräsentanten verschiedener ITEZ-Fachbereiche werden bei dem Konstruktionswettbewerb vor Ort sein, um besonders kreative Köpfe des akademischen Nachwuchses anzusprechen. Unterstützt werden sie dabei von einigen ehemaligen Formula Studenten, die mittlerweile bei Opel beschäftigt sind.

 

Spannung nicht nur auf der Piste

Darüber hinaus verleiht das Opel Design Center im Rahmen der Formula Student Germany einen Preis: den Opel Style Award. 32 Bewerber gibt es, eine Jury wird am Hockenheimring den Sieger küren. Ob ein von Opel unterstütztes Team – alle Mannschaften haben im Frühjahr einen Insignia Sports Tourer als Teamfahrzeug entgegennehmen können – auch den Opel Style Award mit nach Hause nehmen kann? Kreativ, innovativ und engagiert sind sie alle. Lesen Sie selbst.

 

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Die von Opel unterstützten Formula Student-Teams

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Die vielleicht ungewöhnlichste Rennserie der Welt

Die Formula Student Germany ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studenten, der seit 2006 ausgetragen wird. Übers Jahr starten zudem mehrere weitere Wettbewerbe in Europa, USA und China unter nahezu gleichen Bedingungen, sodass die Teams mit ihren Eigenbauten mehrmals an den Start gehen können. Zunächst als Wettbewerb für Renner mit Verbrennungsmotoren konzipiert,
misst sich der Ingenieursnachwuchs seit 2009 auch mit Elektroautos. 2017 wird auf dem Hockenheimring zum ersten Mal zusätzlich ein Contest mit selbstfahrenden Rennwagen gestartet. In allen Disziplinen gewinnt nicht unbedingt das schnellste Auto, sondern das Team, das das beste Gesamtpaket präsentiert. Dabei fließen  Kriterien wie Präsentation und Finanzplanung in die Bewertung mit ein.