Der erste Kontakt

 

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Wie man ein Universum findet? Man geht auf dem riesigen Frankfurter Messegelände in die Richtung, aus der die vielen lächelnden Menschen kommen, die eine schwarze Tasche mit Infomaterial darin in der Hand tragen, auf denen ein gelber Opel-Blitz leuchtet. Durch Menschentrauben hindurch, rein in Halle 8 – willkommen im Astra-Universum! Der großen Bühne für den neuen Astra und den Astra Sports Tourer. Dem Ort, an dem man den Online- und Service-Assistenten Opel OnStar persönlich testen kann und das IntelliLux Matrix-Licht selbst erleben kann.

In der Opel Post haben wir bereits darüber berichtet, wie das Astra-Universum entstanden ist und welche sympathische Spezies sich darin tummelt. Aber natürlich hat sich auch an den Besuchertagen der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung jede Menge auf dem gut 3.300 Quadratmeter großen Opel-Stand getan.

 

Ein Streifzug durch das Astra-Universum:

 

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„Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr Erhard noch immer mit Herzblut dabei ist.”

– Friedhelm Engler –
Opel Advanced Designer

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Aus berufener Hand: Erhard Schnell (links), der Vater des Experimental GT, hat vor zwei Monaten persönlich die Abnahme des Modells vorgenommen, bevor es in die Produktion ging.

Nach 50 Jahren zurück auf der IAA: Opel Advanced Designer Friedhelm Engler präsentiert das Modell des 1965er Experimental GT.

 

REPLIK EINER IKONE
Die Reise durch das Astra-Universum beginnt mit einem Zeitreisenden: „Es ist exakt 50 Jahre her, dass Opel als erster Autohersteller überhaupt mit dem Experimental GT ein in Eigenregie gebautes Konzeptfahrzeug präsentierte“, erzählt Friedhelm Engler, Director Advanced Design, und holt ein Modell des damaligen Konzeptfahrzeugs im Maßstab 1:43 aus der Vitrine des Opel-Shops. Zum 50. Geburtstag hat Opel das Modell als Kleinserie mit 500 Exemplaren fertigen lassen. Niemand geringeres als Erhard Schnell hat die Abnahme des Modells vorgenommen, bevor es in die Produktion ging. Der frühere Opel-Designer, Jahrgang 1929,  wurde 1964 mit der Entwicklung der Studie beauftragt und brachte die Design-Vision schnell zu ihrer endgültigen Gestalt. „Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr Erhard noch immer mit Herzblut dabei ist“, erzählt Engler, der ihm das Modell vorlegte. Mit wachem Blick habe er sofort gesehen, dass die Linienführung auf der Motorhaube noch ein wenig abgeändert werden musste, so der Advanced-Designer. Das Ergebnis: eine echte Replik des Konzeptfahrzeugs, das 1965 Presse und Publikum so sehr begeisterte, dass bereits drei Jahre später daraus mit dem 1968er GT Realität wurde.

Historische Designskizzen von Erhard Schnell zum GT finden Sie übrigens in den Opel Post-Downloads.


GEWINNSPIEL

Die Opel Post verlost ein Exemplar des Experimental GT (Maßstab 1:43). Die von Minichamps produzierte Kleinserie ist limitiert auf 500 Stück. Schicken Sie die Antwort auf folgende Frage bis zum 16. Oktober mit dem Betreff „Opel-Shop-Gewinnspiel“ an opel.post@de.opel.com:

In welchem Jahr stellte Opel auf der IAA mit dem Experimental GT seine Innovationskraft unter Beweis?

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

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INFORMATIONEN AUS ERSTER HAND
Wieso sich nur in Small Talk ergehen, wenn man mal mit einer echten Fußballkoryphäe fachsimpeln kann? Schließlich steht am Sonntag das Gastspiel des Aufsteigers SV Darmstadt 98 bei Borussia Dortmund an, dem viele Kollegen am Arbeitsplatz von Julian Cirami entgegenfiebern. Also nutzt der 25-jährige „Klebespezialist“ die Gelegenheit, sich bei BVB-Trainer Thomas Tuchel aus erster Hand zu informieren, wie er die Partie sieht. „Er hat mir erzählt, dass er von seiner Mannschaft unabhängig vom Gegner erwartet, dass sie ihr Spiel durchzieht, und auch davon, was es heißt, vor einer gelb-schwarzen Wand von 80.000 Zuschauern Topleistung zu bringen – aber einen Tipp hat er nicht riskiert“, berichtet Julian Cirami. Von Keeper Roman Bürki, Abwehrspieler Matthias Ginter und Mittelfeldass Henrikh Mkhitaryan erfahren die Opel-Mitarbeiter beim „Meet&Greet“ mit den BVB-Stars unter anderem, dass der Speiseplan eines Fußballprofis längst nicht so abwechslungsreich ist wie der in der VIP-Lounge des Astra-Universums – auch ein hoch bezahlter Traumjob hat eben seine Schattenseiten.

 

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Meet&Greet mit den BVB-Stars: Opel-Kollege Julian Cirami, Roman Bürki, Ciramis Begleitung, Matthias Ginter und Henrikh Mkhitaryan (von rechts).

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„Thomas Tuchel hat mir erzählt, dass er von seiner Mannschaft unabhängig vom Gegner erwartet, dass sie ihr Spiel durchzieht.”

– Julian Cirami –
Opel-Mitarbeiter nach dem BVB-Meet&Greet

 

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„So was hat man auf der IAA noch nicht gesehen!”

– Jan Wergin –
CarUnity-Chef

 

Nackte Tatsachen: Ein „Flitzer“ der besonderen Art macht Werbung für die Carsharing-Plattform von Opel.

Flitzer-Alarm in Halle Acht
Neben dem neuen Astra, schickt das CarUnity-Team einen ganz besonderen „Flitzer“durch das Astra-Universum. Nur mit Turnschuhen und Unterhose bekleidet rennt ein junger Mann über den Opel-Stand. Wer sich traut hinzusehen, kann auf seinem Rücken lesen:„Mehr Flitzer gibt‘s auf carunity.com“. Verantwortlich für diese nackten Tatsachen ist CarUnity-Chef Jan Wergin. „So was hat man auf der IAA noch nicht gesehen!“, erklärt er und erhofft sich von der Aktion viel Aufmerksamkeit für die Carsharing-Plattform. Bereits zuvor zeigen sich die Besucher positiv überrascht: „Die Resonanz ist durchweg positiv“, betont Benjamin Gimbert vom Marketing-Team, der am extra eingerichteten CarUnity-Infopoint für Fragen bereit steht. Viele Besucher und Opel-Mitarbeiter haben schon einiges über CarUnity gehört und nutzen die Möglichkeit sich detaillierter zu informieren.

 

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Kurz notiert

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Verkaufsprospekte des neuen Astra haben die Kollegen am Service-Counter während der IAA an Besucher herausgegeben.

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Das Team steht bereit: Die Kollegen informieren über aktuelle Finanzierung-, Leasing- und sonstige Angebote des Verkaufs an Mitarbeiter.

IN NEUER MISSION
Noch eine Premiere: Zum ersten Mal präsentiert sich auch der Verkauf an Mitarbeiter am Opel-Stand auf der IAA – und das noch nicht einmal, um seinem Namen gerecht zu werden. „Ums Verkaufen geht’s uns nicht“, bestätigt Heiko Cezanne, der den Verkauf an Mitarbeiter in Deutschland verantwortet. „Wir wollen eine Anlaufstelle sein – für aktive Opelaner ebenso wie für Opel-Rentner und Auszubildende.“ Gefragt werden darf alles – zu den Highlights am Opel-Stand ebenso wie zu allen anderen IAA-Themen. „Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich der neue Astra. Und hier besonders OnStar. Wir begleiten unsere Besucher zum Light Car, wo der persönliche Online-Assistent live vorgeführt wird.“ Infos zu aktuellen Finanzierung-, Leasing- und sonstigen Angeboten des Mitarbeiterverkaufs haben Heiko Cezanne und sein Team natürlich auch parat.

Unter der Woche sind besonders viele Rentner am Stand. So auch ein ehemaliger Werkzeugbauer. Insgesamt 38 Jahre war er am Standort Rüsselsheim beschäftigt und bleibt Opel bis heute treu. Seit Jahren fährt er einen  Vectra, nun soll ein neues Auto her. Nach einem persöhnlichen Beratungsgespräch schwankt er noch zwischen verschiedenen Modellen. Eines steht für den Rentner jedoch fest: Es muss wieder ein Opel werden! Cezanne: „Insgesamt wird unser Stand super angenommen. Ich bin sicher, dass wir bei der nächsten IAA auch dabei sind.“

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„Wir wollen eine Anlaufstelle sein – für aktive Opelaner ebenso wie für Opel-Rentner und Auszubildende.”

– Heiko Cezanne –
Verkauf an Mitarbeiter in Deutschland

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Das Angebot wird an den Besuchertagen rege genutzt.

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IAA MACHT SCHULE
Opel hat anlässlich des 150. Jubiläums der Berufsausbildung 10.000 kostenlose Tickets für die wichtigste Branchenmesse des Jahres an Schüler verteilt. Für 15 Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 gab es die Chance, ganz tief in das Astra-Universum einzutauchen: Opel verloste täglich drei exklusive Führungen mit Opel-Azubis über den Opel-Stand. Zudem gab es für die Schüler einen Vortrag über die Ausbildungschancen bei Opel.

perfekte BOtschafter
Schlagen Sie mal den Begriff „Car Girl“ im Lexikon nach. Gut möglich, dass sie dort ein Foto von Viktoria Wiedehage finden. Ihre Augen strahlen, wenn sie davon erzählt, wie sie vergangenes Wochenende ihre Felgen lackiert hat. Oder wie sie bei Fahrten im Dunkeln mit ihrem Freund das „Ich erkenne an den Scheinwerfern, welches Auto es ist“ -Spiel spielt – und haushoch gewinnt. Die 23-Jährige ist Opel-Auszubildende zur Technischen Modellbauerin, führt Schulklassen über den IAA-Stand, berichtet von ihrer Ausbildung und macht Lust auf eine Ausbildung bei Opel. Und wer könnte das besser als jemand, der mit so viel Leidenschaft bei der Sache ist. Okay, einer macht ihr Konkurrenz: Dominik Mühlberg, ebenfalls Opel-Azubi zum Technischen Modellbauer. Mit seinem umfassenden Auto-Wissen pariert er auch die kniffligen Fragen der Gymnasiasten der Immanuel-Kant-Schule zum Ampera. Nein, kein Hybrid-Fahrzeug. Ein Range Extender. Plus ein punktgenauer Kurzvortrag – Respekt! Genauso locker und abbrüht wie in der Fragerunde hat der 22-Jährige übrigens draußen am Carrera-Stand agiert. In einer Zeit von „60 Sekunden und ein bisschen was“, hat er den Wagen über die Carrerabahn manövriert und sich damit für den Nationalentscheid der „Carrera Challenge Tour“ Ende November in Stuttgart qualifiziert. Überflüssig zu erwähnen, dass die beiden Auszubildenden die dreieinhalbjährige Ausbildung um ein Jahr verkürzen. Im Dezember wartet die Abschlussprüfung – wir drücken den beiden Car Guys die Daumen!

 

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Machen Lust auf Opel: Die Auszubildenden Viktoria Wiedehage und Dominik Mühlberg führen Schüler des Rüsselsheimer Kant-Gymnasiums durch das Astra-Universum.

 

 

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www.youtube.com/watch?v=OgEyRFzRQsc

↑  Für seinen jüngsten Videocast #27 hat Opel-Chef Karl-Thomas Neumann mitten im Astra-Universum Jürgen Klopp interviewt. Lust auf mehr Jürgen Klopp? Im Gespräch mit Opel-Mitarbeitern schildert der Opel-Markenbotschafter, was er während seiner Auszeit so alles anstellt.

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„Der neue Astra sieht richtig, richtig gut aus – und geht ab wie die Feuerwehr.”

– Jürgen Klopp –
Opel-Markenbotschafter

 

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„An der Neuentwicklungs des IntelliLux Matrix-Lichts haben 30 Kollegen vier Jahre lang gearbeitet.”

– Rouven Haberkorn –
Opel-Ingenieur Lichtsimulation

Keine Science Fiction: Philipp Röckl (rechts) und Rouven Haberkorn präsentieren das IntelliLux Matrix-Licht.

 

DIE LICHTGESTALTEN
Schwarzer Anzug, weißes Hemd, coole Pose: Die Opel-Ingenieure der Lichtsimulation Philipp Röckl und Rouven Haberkorn sind die „Men in Black“ im Astra-Universum. Wie die Protagonisten im gleichnamigen Film, haben die beiden ein Science Fiction-Features parat, das einem die Augen öffnet: das IntelliLux Matrix-Licht. Besucher umlagern die Installation aus Bildschirmen und Lichtpannelen. Rouven Haberkorn schildert anschaulich die Funktionsweise: zwei mal acht einzeln ansteuerbare Lichtmodule, die – verknüpft mit der OpelEye-Kamera – so intelligent geschaltet werden, dass der Gegenverkehr trotz Fernlichtstärke nicht geblendet wird. Philipp Röckl demonstriert die Funktionsweise, indem er auf einzelne in den Boden eingelassene Lichtpannele tritt. Je nachdem, auf welchem Pannel er steht, verändert sich auf dem Bildschirm an der Wand der Lichtstrahl. „Der Effekt ist unglaublich. Man muss es selbst ausprobieren“, erzählt Haberkorn, der das System bei Validierungsfahrten bereits mehrfach „live“ erlebt hat. „Es ist eine neue Dimension des Sehens im Dunkeln“, ist er überzeugt. Und im Vergleich zu den Science-Fiction-Features bei „Men in Black“ bereits jetzt im neuen Astra bestellbar.

 

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DIE Shopping-Queen
„Nehme ich das graue Shirt oder lieber das gelbe? Und schau mal, der schöne Gürtel!“. In Fachkreisen nennt man den Zustand, in dem sich Sandra Jablonski gerade befindet, „Kaufrausch“. Dieser berauschende Zustand des „Haben-Wollens“ ereilt die Stuttgarterin mitten im Astra-Universum – im Opel-Shop. Ausgelöst durch die 40 neuen Artikel der Brand Collection, die extra zur IAA ins Angebot genommen wurden.  Ja, sie fahre zwar schon immer Opel und hege Sympathie für den Rüsselsheimer Autobauer, aber „Klamotten mit dem Opel-Blitz drauf würde ich deswegen nicht anziehen.“ Eigentlich. „Aber die Sachen hier sind einfach toll. So stylisch. Hier dieses Shirt. Toller Schnitt. Der Blitz dezent an der Seite“, zählt sie auf, während sie sich das Shirt überzieht, um zu verkünden: „Perfekt, das nehme ich!“

Eingetütet: Sandra Jablonski nach dem Shopping-Rausch im Opel-Shop.

 

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„Die Sachen sind einfach toll. So stylisch. Hier dieses Shirt. Toller Schnitt. Der Blitz dezent an der Seite. Perfekt, das nehme ich!”

– Sandra Jablonski –
Besucherin im Opel-Shop

 

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Kurz notiert

931.700

IAA-Besucher zählte der Veranstalter bei der diesjährigen Mobilitätsmesse, die gestern (27. September) zu Ende gegangen ist. Das sind 50.000 Gäste mehr als vor zwei Jahren, ein Plus von rund 6 Prozent.

 

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Stand September 2015

 

 

Texte: Eric Scherer, Felicia Kaul, Tina Henze; Fotos: Rudolf Mehrhaff (Asterion), Andreas Liebschner (Asterion), Florian Heurich