Führungswechsel

Opel/Vauxhall-Management

Rudi Spieß, von Mai bis September 2015 Generaldirektor des Werks Wien-Aspern, ist nun – als Executive Director für Manufacturing Engineering – für die Planung neuer Projekte in Opel/Vauxhall-Werken zuständig. Er berichtet an Vice President Kurt Wiese, Global Manufacturing Engineering, und Vice President Peter Thom, Manufacturing.
Noch eine für Wien-Aspern bedeutsame Änderung: Michael Lewald hat – abgesehen von seiner Funktion als Direktor der Werke in Rüsselsheim – im Bereich Manufacturing Europa von Opel/Vauxhall die übergeordnete Verantwortung für die Werke Rüsselsheim, Eisenach und Wien-Aspern übernommen. Zu allen drei Standorten hat er schon von früher her eine nahe Beziehung: Er war Stellvertretender Werksleiter in Rüsselsheim (2005 bis 2007), Managing Director in Eisenach (2009 bis 2011) und Generaldirektor in Wien-Aspern (2011 bis 2015).

 

Tamás Solt verantwortete zuletzt als Generaldirektor des Opel-Werks in Szentgotthárd äußerst erfolgreiche Projekte: den Aufbau des neuen Opel Flex Motoren-Werks (Eröffnung 2012), in dem heute die Small Gasoline Engine-Familie gefertigt wird, sowie den Fertigungsbeginn von 1,6 Liter-Turbo-Benzinmotoren und von 1,6 Liter-Dieselmotoren (2013). Von Jänner 2010 bis September 2015 leitete Solt das ungarische Schwesterwerk.

Aufgewachsen und geboren ist Tamás Solt – Jahrgang 1963 – in Szombathely nächst der österreichischen Grenze. Er studierte an der Szent István Universität in Budapest Maschinenbau und startete seine Berufskarriere im Opel-Werk Szentgotthárd in der Personalabteilung (1991), die er ab 1997 leitete. 2001 übernahm er leitende Funktionen in der Getriebeproduktion (Allison und CVT-Getriebe). Ab 2005 stand er Plant Services (mit den Bereichen Material Management, Logistik, Facility Management und Zentrale Instandhaltung) vor. Juli 2007 bis Dezember 2009 zeichnete er im zentralen Bereich Product Engineering in Rüsselsheim für die Entwicklung neuer Powertrain-Produkte in Europa verantwortlich.

Der neue Generaldirektor freut sich auf seine Wiener Aufgaben: „Das Werk Aspern hat eine sehr erfolgreiche und lange Geschichte, die ich gerne fortführen möchte.“

Stand Oktober 2015

Text: Kristin Engelhardt, Fotos: Helga Mayer