Irina, die Blitzkids
und die Werkstour

 Unsere Reporter
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Patrick Mau
Alter:
12 Jahre
Hobbies: Fußball (Lieblingsverein Bayern München)
Lieblingsfächer: Mathe und Sport
Wohnort: Gerau/Dornheim
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Nele Pfeffer
Alter:
12 Jahre
Hobbies: Reiten und Badminton
Lieblingsfächer: Spanisch und Mathe
Wohnort: Messel bei Darmstadt.
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Ramona Mau
Alter:
14 Jahre
Hobbies: Handball und Jazz-Tanz
Lieblingsfächer: Spanisch und Mathe
Wohnort: Groß Gerau/Dornheim

 

Jetzt geht’s für uns BlitzKids ab ins Opel-Werk nach Rüsselsheim mit Irina Scherer. Sie arbeitet schon seit über 15 Jahren bei Opel als Koordinatorin der Werkstouren. Solch eine Tour dauert zwei Stunden und ist für Besucher ab sechs Jahren erlaubt. Das Opel-Werk Rüsselsheim ist eines der größten und modernsten der Welt. Insgesamt arbeiten hier 3.790 Leute. Über die weiß Irina alles. Und sie weiß auch alles über Opel – von heute und von gestern.

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Wie ein Logenplatz: Die Tour bietet Besuchern die Möglichkeit, das Geschehen in den Produktionshallen von oben zu verfolgen.

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Das erste Auto, das hier in Rüsselsheim gebaut wurde hieß Lutzmann und das ist schon ganz lange her; der Patent Motorwagen entstand 1899. Der wurde damals komplett von Hand gebaut wie eine alte Kutsche, nicht wie heute mit modernster Technik.

 

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Im Arbeitsmodus: Was Tour-Koordinatorin Irina ins Mikro sagt, landet prompt in Patricks Notizheft.

 

 

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Kommt mit zur Werkstour! Am Anfang bekommen wir Kopfhörer von Irina, damit können wir hören, was sie uns über ein Mikrofon erzählt. Die erste Station ist das Presswerk, wo die Metallteile unter lautem Getöse ausgestanzt und in die entsprechende Form gebracht werden. Dort arbeiten gleichzeitig 770 Roboter und erledigen die Schweißarbeiten. Am Ende entsteht eine sogenannte Rohkarosserie. Danach fahren wir mit dem großen, weißen Reisebus zur Lackiererei, wo wir leider nicht hineindürfen, denn wir Besucher würden zu viel Staub in die empfindliche Lackiererei bringen.

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Schritt für Schritt: Die BlitzKids begleiten den aufwendigen Produktionsprozess von Fahrzeugen.

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Kleines Erklärstück: In der Fertig- und Endmontage beschreibt eine Schautafel für Besucher, was der Begriff Hochzeit in der Automobilbranche bedeutet.

Letzter Halt ist die Fertig-und Endmontage, wo die fertig lackierte Karosserie und das Chassis vollautomatisch verschraubt und danach versiegelt werden, das nennt man „Hochzeit“, weil hier Karosserie und Chassis heiraten. Diese Art der Montage wurde bereits 1935 von Opel erfunden. Am Ende wird jeder neue Opel mit zwölf Jahren Rostschutzgarantie ausgeliefert. Pro Tag werden im Werk Rüsselsheim rund 800 Autos fertiggestellt. Einige von denen müssen auf der Teststrecke noch beweisen, dass sie perfekt gebaut sind. Danach geht’s ab auf den Autozug oder Lkw.

Am Ende der spannenden Reise stellen wir uns mir Irina zum Foto zusammen. Uns Blitzkids hat’s sehr gefallen.

 

 

Stand Oktober 2015