Happy Birthday,
Joachim Winkelhock!

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24-Stunden-Sieger von Le Mans,
Tourenwagen-Champion und Opel-Markenbotschafter

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Der 24-Stunden-Sieger von Le Mans, Tourenwagen-Champion und Opel-Markenbotschafter feiert heute seinen 60. Geburtstag! Die Opel Post wünscht einem lieben Freund, geschätzten Kollegen und rundum „guten Kerl“ im Namen der Winkelhock-Fans aus aller Welt alles Gute.

Vor allem natürlich aus Deutschland, wo er einfach als „Jockel“ bekannt ist – dem perfekten Namen für einen so blitzschnellen Schwaben. Irgendwie erinnert der Name an „Jockey“ – und das zu Recht. Im Galopp gewann der kleine Jockel 1988 im WTS-Team die Deutsche und Europäische Formel-3-Meisterschaft.


↑ VIDEO: Jockel Winkelhock trifft auf den Opel Kapitän und eine Mauer.

Rennfahrer-Outfit, lässiger Blick, Zigarette zwischen den Fingern: So hat die Motorsportwelt Jockel Winkelhock in den 90er-Jahren kennengelernt – und ihm den Spitznamen „Smokin‘ Jo“ gegeben.

Absolvierten die DTM-Saison 2000 in einem Opel Astra V8 Coupé: Jockel Winkelhock, Eric Hélary und Uwe Alzen (von links).

Aber auch aus Großbritannien, wo ihn die vom Wetter abgehärteten, autoritären Motorsport-Enthusiasten als „Smokin‘ Jo“ kennen. Dank der Donuts, die er nach gewonnenen Rennen und dem Titel in der Britischen Tourenwagen-Meisterschaft gerne drehte; und auch wegen der Zigarette, die sofort in seinem Mund auftauchte, sobald sein Helm abgenommen wurde!

1989 schnupperte Jockel mit AGS kurz und mit Ärger verbunden Formel-1-Luft, bevor er sich entschied, ins Tourenwagengeschäft einzusteigen. Er krönte seine Zeit mit dem Fahren von Touren- und Supertourenwagen für BMW, als er 1999 mit Pierluigi Martini und Yannick Dalmas die legendären 24 Stunden von Le Mans in einem BMW V12 LMR gewann. Der offene Cockpit-Prototyp war für den Tourenwagenfahrer eine völlig neue Erfahrung: Im Qualifying raste Winkelhock mit weit mehr als 300 km/h über die lange Gerade von Hunaudières. In der Anfahrt zum Mulsanne Corner blockierte ihn ein wesentlich langsameres Fahrzeug. Als Jockel das Auto überholte, wollte er dem Fahrer einen „freundlichen“ Gruß schicken. Als er seinen Arm hob, wurde er jedoch vom Luftstrom erfasst und ruckartig nach hinten gedrückt, was beinahe zu einer ausgekugelten Schulter geführt hätte!

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„Smokin‘ Jo“ wird zum Gentleman – und wechselt dann zu Opel

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Positiv formuliert verhinderte dies, dass er einen anderen Fahrer beleidigte. Um es kurz zu machen: Le Mans machte Jockel Winkelhock zum perfekten Gentleman-Fahrer – und das war die ideale Eintrittskarte zu Opel. In der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft von 2000 bis 2003 fuhr Jockel mit einem Astra V8 Coupé. Auf seiner Lieblingsstrecke, dem Norisring in Nürnberg, fuhr Winkelhock in seiner ersten Saison mit dem Holzer Team zum Sieg. Seit 2004 ist er Opel-Markenbotschafter und Opel-Fahrertrainer – und inzwischen hat Smokin‘ Jo es sogar geschafft, auf Zigaretten zu verzichten.

Sportler durch und durch: Als Opel-Fahrertrainer, hier vor einem Astra OPC, bringt Jockel Winkelhock seine langjährige Erfahrung als Rennfahrer ein.


Oktober 2019

Text: Roland Korioth, Fotos: Opel