Wow! Cool! Rrrrrmmm!

 

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Dirk Schrüfer checkt den Dreizylinder
Für einen Kollegen, der im Powertrain tätig ist, fällt Dirk Schrüfers Aussage kaum überraschend aus: „Am meisten bin ich auf den Dreizylinder-Turbo-Motor gespannt.“ Gerade hat sich Schrüfer die Schlüssel für die Testfahrt im neuen Corsa abgeholt. Nun steht er vor der 115-PS-Version. Motorhaube auf. Begutachten. Anfassen. 
Schrürfer hat als Experte für virtuelle Baugruppenintegration die 3-D-Integration des vierzylindrigen Vorgängers mitbetreut. Mit Blick auf die Hardware-Ausgabe des neuen Benzindirekteinspritzers sagt er, die Erwartungen an das Team von Chefingenieur Matthias Alt seien hoch gewesen.

In der Tat – Euro-6-Abgasnorm, Vollaluminium-Triebwerk mit gegenläufiger Ausgleichswelle und dabei natürlich das Ziel, als Dreizylinder Laufruhe mit Kraft zu vereinen. Funktioniert das? Nach wenigen Minuten der Testfahrt, gerade als er auf der Autobahn aufs Gas drückt, antwortet Schrüfer bei Tempo 150: „Das ist kein Auto für die rechte Fahrspur, der kleine Motor hält hier mit den großen locker mit.“ Später, auf der Landstraße, stellt Schrüfer fest, dass es Dreizylinder-Aggregate gebe, „bei denen man das Gefühl hat, da fehle ein Ventil, aber der hier schnurrt leise und ist dabei besonders im unteren Drehzahlbereich auch noch enorm durchzugsstark – fantastisch“.

 

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 Richard Schniering rockt das Intellilink
Mittagszeit im Adam Opel Haus. Richard Schniering nutzt die Gunst der Stunde. Heute Morgen standen hier 30 Leute Schlange für die Testfahrt. Jetzt ist es etwas ruhiger. Also Führerschein vorzeigen, die übliche Haftungsvereinbarung unterschreiben. Und schon geht’s los. Schniering ist im Verkauf für die International Operations zuständig, er betreut außereuropäische Länder. In seinem Fokus stehen unter anderem Australien, Chile und Südafrika. Aus letzterem Land gastierte in seinem Büro bis vor einer Stunde noch eine Delegation mehrerer Opel-Händler. „Der neue Corsa“, sagt er, „kommt dort bestens an, das liegt an dem idealen Mix: starke Motorisierung, auffällig hochwertige Verarbeitung und dann wäre da noch die Vernetzung dank IntelliLink.“

An der Kreuzung wischt Schniering mit seinem Finger kurz über das 7-Zoll-Farbdisplay, aktiviert TuneIn, die App für weltweiten Radioempfang. Die Rockklänge von „BakGat“, einer Station aus dem südafrikanischen Johannesburg, steigen in die Ohren. „Früher musste man, bevor überhaupt etwas eingeschaltet werden konnte, eine ganzes Buch mit Bedienungsanleitungen durchackern“, sagt Schniering. „Dieses Infotainment-System lässt sich intuitiv bedienen.“ SMS-Dienst, Freisprechanlage fürs Handy, sogar Bilder und Videos angucken – solche Features würden gerade beim jungen Publikum ankommen. „Ich denke, dieses Auto hebt uns deutlich von der Konkurrenz ab.“

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 Sara Zimmermann steht auf Kurven
„Seltsam war’s irgendwie“, gesteht Sara Zimmermann nach ihrer Testfahrt. Sie dachte stets, ein Corsa sei eben ein Corsa. Klar, eine neue Generation würde technische Verbesserungen bringen, so wie jetzt, aber die Optik des Autos? Dass der neue Corsa zwar sofort als solcher erkennbar sei, zugleich „jedoch so dermaßen anders und irgendwie lässiger aussieht, das habe ich mir im Vorfeld so gar nicht vorstellen können“. Vielleicht liegt das daran, dass Sara Zimmermann zwölf war, als die D-Generation herauskam; und nur dunkel kann sich die heute 20-Jährige an den Corsa C erinnern. „Das Design dieses Autos spricht mich total an, weil die Silhouette so dynamisch wirkt.“

Besonders die Frontpartie habe es in sich, da gebe „eine gewisse Ähnlichkeit zum Schmollmund des ADAM“. Zimmermann arbeitet im IT-Bereich der Finanzabteilung. Die Tätigkeit ist ein Baustein ihres Dualen Studiums: Sie stemmt zurzeit eine Ausbildung als Industriekauffrau und wird im zweiten Schritt als BWL-Studentin an der FH Mainz angreifen. „Und wenn bis dahin die monetäre Situation stabil bleibt, dann hätte ich jetzt auch schon eine Idee, was mein Erstauto werden könnte.“

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Robert Schulz schätzt die Assistenten
Als Robert Schulz sich in dem neuen Corsa zur 15-minütigen Testfahrt aufmachte, hatte er eine Mission. „Ich sollte möglichst viele Assistenzsysteme ausprobieren und berichten, wie sie sich in der Praxis bewähren“, sagt der Mitarbeiter aus dem Prototypenbau im Anschluss. Die Auftraggeber sind seine Nachbarn und Marlina, die Verlobte. „Ich bin sicher, nachher werden sie mich ganz schön ausquetschen, aber das passt schon.“ Ihm gefalle es, wenn ein neues Opel-Auto so viel Aufmerksamkeit erzeuge. Frontkollisionswarner, automatisch lenkender Parkassistent, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Schulz sagt, er werde einiges zu berichten haben. Besonders über die Rückfahrtkamera. Diese Funktion findet Marlina sehr praktisch.

Mit seinem Kollegen Markus Amend hat Schulz das Feature auf Herz und Nieren geprüft. „Man fährt nach hinten, schaut aber nicht über die Schulter, sondern nach vorne auf den Bildschirm – das ist zunächst gewöhnungsbedürftig“, meint er, „aber eine nützliche Hilfe, vor allem im hektischen Stadtverkehr.“ Hat sich der kurze Testtrip gelohnt? „Na klar“, sagt er, „denn jetzt kann ich die positiven Medienberichte bestätigen: Der Wagen ist ein Erlebnis, und die Assistenzsysteme machen die Fahrt nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler.“ Mission erfüllt.

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Volker Schlereth hat es gerne sicher
Volker Schlereth ist ein sehr umsichtiger Autofahrer. Reinsetzen und losbrausen ist nicht. Er macht sich erst einmal mit den Bedienelementen des neuen Corsa vertraut – und siehe da: Da hat sich einiges geändert. Die Lautstärke am Radio wird nicht mehr über einen Drehknopf geregelt, auch am und ums Lenkrad sind einige Schalter anders angeordnet, andere neu hinzugekommen. „Doch das meiste ist selbsterklärend, daher hat man sich schnell dran gewöhnt.“ Besonders wichtig für den 47-jährigen: Der Tempomat ist jetzt in die Lenkradbedienung integriert. „In der Tempo-50- und der Tempo-30-Zone benutze ich den immer.“

Und im neuen Corsa sollte diese Option unbedingt gebucht werden, ergänzt er nach der Testfahrt. „So wie der anzieht, ist man schnell zu schnell – deswegen: Tempomat.“ Auch sonst ist der Instandhalter aus der Seitenwandfertigung von der Anmutung des Neuen begeistert: „Der ist eine Klasse hochwertiger als der alte Corsa. Mindestens.“

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Jonas Blasa liebt das nichtstun
Einfach nichts tun kann verdammt aufregend sein. Das stellt Jonas Blasa fest, als er zum ersten Mal den automatisch lenkenden Parkassistenten ausprobiert, den der neue Corsa ebenfalls vom ADAM übernommen hat. „Nicht nach hinten gucken, nicht in die Spiegel, nur aufs Display, sich komplett auf die Technik verlassen –das ist total ungewohnt.“Aber: Es funktioniert einwandfrei. Nach dem Manöver steigt der 20-Jährige aus, geht ums Fahrzeug rum und betrachtet sich die Abstände hinten und vorne: „Das ist wirklich verdammt eng –und ohne einen Korrekturzug geschafft worden“, nickt der KIS-Student anerkennend. „Ich wäre an dieser Parklücke bestimmt vorbeigefahren.“

Der automatisch lenkende Parkassistent wird per Knopfdruck aktiviert, erkennt mittels Ultraschallsensoren geeignete Lücken, berechnet den Einparkweg und lenkt den Corsa selbstständig hinein. Der Fahrer ist nur für Gasgeben, Bremsen und Gangeinlegen zuständig. „Ich glaube, die Option werde ich wählen, wenn ich meinen nächsten Corsa konfiguriere“, erklärt Jonas Blasa. „Bei der Fahrprüfung hab ich das Rückwärtseinparken zwar einigermaßen hinbekommen, aber gerne mach ich’s nicht.“

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Onur Ipek steht auf das Fahrwerk
Onur Ipek ist keiner, der erst einmal tüchtig Gas geben muss, wenn er ein neues Auto testet. Im Gegenteil: Der 19-Jährige erkennt auch schon an den Bremsen, ob ein Modell an Qualität zugelegt hat, und die des neuen Corsa begeistern ihn ganz besonders. „Die reagieren jetzt so sensibel, dass man allein daran schon spürt, dass am Fahrwerk viel getan wurde“, hat der Jahrespraktikant aus dem Karosseriebau bei seiner Testfahrt festgestellt – und das, ohne mal „just for fun“ eine Vollbremsung hingelegt zu haben.

„Das Pedal“, sagt Ipek, „zeichnet sich durch einen exakt definierten Druckpunkt und eine hervorragende Dosierbarkeit aus.“ Damit verkürzt sich die Reaktionszeit im Ernstfall vielleicht nur um Sekundenbruchteile, doch auch die können unter Umständen Leben retten. Unterstützt wird die Bremsanlage durch elektrische Helfer, die permanent mit Infos aus den ABS- und ESP-Sensoren versorgt werden. So kann das System beispielsweise beim verzögerten Bremsen in Kurven die Bremskraft lastabhängig auf vier Räder verteilen.

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Florian Nusser lobt die Kollegen
Fertigungsfachleute sehen nun einmal mit anderen Augen auf ein Auto als klassische Fahrzeugkunden. Wer sonst käme auf die Idee, im Rahmen einer nur halbstündigen Testfahrt die Spaltmaße des neuen Corsa in Augenschein zu nehmen? Florian Nusser tut’s – und ist hin und weg. „Man braucht sich nur das Handschuhfach anzusehen. Alles wunderbar gleichmäßig verarbeitet – ich fahre bislang einen Corsa D, da gibt es gerade an dieser Stelle noch einige Toleranzen zu entdecken. Das hier ist jetzt eine ganz andere Welt“, schwärmt der 21-Jährige. Denn so wie das Handschuhfach ist das gesamte Auto verarbeitet: „Da muss man den Kollegen in Eisenach und Saragossa einfach ein Riesenkompliment machen.“

Hinzu kommen die neuen Motoren und Getriebe – und das Raumgefühl: „Man glaubt eigentlich gar nicht mehr, in einem Kleinwagen zu sitzen.“ Für den KIS-Studenten (Kooperatives Ingenieurstudium Systems Engineering), der gegenwärtig in der Werkzeugfertigung arbeitet, ist klar: „Sobald die OPC-Version des neuen Corsa rauskommt, schlage ich zu.“

 

 

Das Fahrprogramm für Mitarbeiter

Schlüssel abholen, einsteigen und 15 Minuten lang ein brandneues Opel-Modell ausprobieren – und das auch noch während der Arbeitszeit. Wo gibt’s denn so was? Beim Mitarbeiter-Fahrprogramm, denn die Nähe der Belegschaft zum Produkt ist Opel wichtig: Mitarbeiter sind stets auch Botschafter der Marke.

Das Programm ist im vergangenen Jahr erfolgreich angelaufen und geht zurzeit mit Testfahrten des neuen Corsa in eine weitere Runde. Bevor die fünfte Generation des Kleinwagens bei den Händlern steht, konnten sich letzte Woche die Rüsselsheimer Mitarbeiter ein genaues Bild von der Neuerscheinung machen.

Für 600 Kollegen war das ein Angebot, das sie nicht ablehnen wollten. Die Opel Post hat einige von ihnen begleitet.