Gliwicer Kollegen konzipieren eine smarte Solarbank


Eigentlich sind Rafał Górniak und Grzegorz Smołka Testingenieure. Doch bei ihrem aktuellen Projekt haben die beiden Kollegen, jeweils seit zwölf Jahren in Gliwice tätig, ganz neue Wege beschritten. Und so entspricht das Resultat nicht unbedingt dem, was man von Qualitätsexperten eines Autoherstellers erwartet: Górniak und Smołka haben zwei smarte Sitzgelegenheiten für den Außenbereich des Opel-Standorts in Oberschlesien entwickelt und gebaut.

Smartes Plätzchen

Genauer gesagt, geht es um Parkbänke, die nicht nur den Zugang ins Internet ermöglichen, sondern gleichzeitig auch ein umweltfreundliches Aufladen von Smartphones – dank eingebauter Solarmodule. „Unsere Vorgesetzten regen uns regelmäßig dazu an, Projekte anzugehen, die nicht direkt mit unserem Berufsalltag zu tun haben“, berichtet Rafał Górniak. Die technische Inspiration hatten sich die Tüftler an der Schlesischen Technischen Universität in Gliwice geholt.

Ähnliche Bänke, die das Prinzip „Internet der Dinge“ aufgreifen und als vernetzter Gegenstand funktionieren, gibt es bereits seit wenigen Jahren. „Wir wollten unseren Sitzgelegenheiten aber eine Opel-spezifische Note verpassen“, sagt Smołka. „Und nebenbei zeigen, dass es guttut, auch mal über den Tellerrand zu blicken.“

Rafał Górniak (links) und Grzegorz Smołka auf einer der von ihnen konzipierten Solarbänke auf dem Gliwicer Werksgelände.

 

 

Stand August 2017